Mal was anderes... Also, nix wie gen Osten.
Der Weg ist das Ziel und die Wege sind manchmal lang und steinig
1. Etappe: Per Flieger nach Wien und von dort weiter nach Lemberg (in ukrainisch Львів/ Lviv). Dort 2 Übernachtungen im Hotel George.
2. Etappe: Weiter mit der Bahn in der 3. Klasse gaaaaaanz gemütlich nach Czernowitz (in ukr. Чернівці/ Chernivtsi) ins Karpatenvorland. Im schönen Hotel Bukovina (2 Nächte) darf man sich zum Frühstück den Teller nur einmal mit leckeren Eierkuchen füllen .
3. Etappe: Mittels rollendem Ukraine-Museum (Bus) ging es anschließend innerhalb von 11 Stunden nach Kiew (in ukr. Київ). Die Jugendherberge "Kiev" (3 Nächte) versteckt sich in einem unscheinbaren Hochhaus - fürs einfache Übernachten reichte sie aber aus.
4. Etappe: Ein bißchen Luxus muss auch sein: Per VIP-Bus zum Schwarzen Meer - nach Odessa (in ukr. Одеса). Und dort war vom, im Reiseführer beschriebenen, Hotel Spartak nur noch ein Bauloch übrig . Also für 2 Nächte nebenan ins Hotel Passage - der beschriebene "verblichene Charme" ist ernst zu nehmen. Vor allem dann, wenn "im Moment" (auf Nachfrage von April bis Oktober) das warme Wasser für verwöhnte Mitteleuropäer fehlt.
5. Etappe: Direkt an der Potemkinschen Treppe (siehe Film "Panzerkreuzer Potemkin") ging es mit UKR Ferry auf die 35-stündige Überfahrt (2 Nächte) nach Istanbul (siehe auch Artikel im Stern 17/2008). Und nach fast 4 Stunden ließen uns die türkischen Beamten tatsächlich einreisen... Von der Pension vom Hotel Side (2 Nächte) konnte dann die Metropole auf 2 Kontinenten erkundet werden.
Das Rückreisegepäck war letztendlich übervoll mit Eindrücken und überschritt trotzdem nicht die Gepäckbegrenzungen .